Service und Infos

Steckerbelegungsplan
7-polig und 13-polig

100 km/h Regelung

100 km/h Regelung für Kfz-Anhänger-Kombinationen auf deutschen Autobahnen und Kraftfahrtstraßen  (gilt nicht auf Landstraßen)

Grundsätzlich gilt für Fahrten mit dem Anhänger eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80km/h. Wer allerdings mit dem Anhänger 100 km/h schnell fahren möchte, muss einige Punkte beachten:
Folgende technische Voraussetzungen müssen Sie bzw. Ihr Fahrzeug erfüllen:
 

  • Ihr Fahrzeug muss mit ABS ausgestattet sein,
  • Die zulässige Gesamtmasse Ihres Fahrzeugs darf maximal 3,5 t betragen,
  • Der Anhänger muss für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h geeignet sein, Radstoßdämpfer bei gebremsten Anhängern
  • Die Anhängerreifen sind für 120 km/h ausgelegt und müssen wenigstens den Geschwindigkeitsindex L (=120 km/h) aufweisen,
  • Die Bereifung des Anhängers darf nicht älter als 6 Jahre sein.


Außerdem müssen bestimmte Masseverhältnisse zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden. Die Zulässige Gesamtmasse des Anhängers, der mit 100 km/h betrieben werden soll, hängt vom Leergewicht des Zugfahrzeugs ab (X mal Leergewicht). Den Faktor X, mit dem das Leergewicht zu multiplizieren ist, entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle.

Technische Ausrüstung des Anhängers
  
    ohne Bremse / mit Bremse, aber ohne hydraulische Stoßdämpfer
 

  • - X = 0,3
     

    mit Bremse und hydraulischen Stoßdämpfern

  • Wohnwagen - X = 0,8 bzw. 1,0*
  • Andere Anhänger - X = 1,1 bzw. 1,2*


Die mit * (Sternchen) versehenen Werte dürfen verwendet werden, wenn
 

  • der Anhänger mit einer geeigneten Kuppelung mit Stabilisierungseinrichtung ( z. B. Antischlingerkupplung ) oder
  • der Anhänger mit einem geeigneten fahrdynamischen Stabilitätssystem oder
  • das Zugfahrzeug mit einem geeigneten fahrdynamischen Stabilitätssystem für den Anhängerbetrieb (in der Zulassungsbescheinigung auffindbar) ausgerüstet ist.




Alle gebremsten Anhänger, die nicht Wohnwagen sind, müssen darüber hinaus noch die folgenden Bedingungen erfüllen:
 

  • Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf die zulässige Anhängerlast des Zugfahrzeugs nicht überschreiten,



   
Bei weiteren Fragen zur gesetzlichen Regelung stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne telefonisch, per E-Mail und natürlich persönlich.

Führerschein für Anhänger

Fakten zur Führerscheinklasse B für Pkw


Erlaubte Fahrzeuge     

Kraftfahrzeuge (ausgenommen Krafträder)

    bis 3.500 kg zulässige Gesamtmasse (zGM)
    mit bis zu 8 Sitzplätzen (zusätzlich zum Fahrersitz)
    auch mit Anhänger (zGM des Anhängers: maximal 750 kg)
    auch mit schwererem Anhänger, sofern die Kombination 3.500 kg nicht übersteigt
  


Erlaubte Fahrzeuge bei Eintragung der Schlüsselziffer B96

Kombinationen aus Pkw (Fahrzeug der Klasse B) und Anhänger mit zGM über 750 kg,
bei welchen die zGM der Fahrzeugkombination mehr als 3.500 kg und nicht mehr als 4.250 kg
beträgt. Die Eintragung der Schlüsselziffer 96 erfolgt nach Ablegen einer Fahrerschulung nach
Anlage 7a der Fahrerlaubnisverordnung.
Mindestalter     

        17 Jahre: Begleitetes Fahren (B171)
        18 Jahre




Fakten zur Führerscheinklasse BE für Pkw mit Anhänger

Erlaubte Fahrzeuge     

Kombinationen aus Kraftfahrzeug (bis 3.500 kg zulässige Gesamtmasse (zGM) mit bis
zu 8 Sitzplätzen zusätzlich zum Fahrersitz) und schwerem Anhänger bis 3.500 kg zGM
oder Sattelanhänger bis 3.500 kg zGM
Mindestalter     

        17 Jahre: Begleitetes Fahren
        18 Jahre

Voraussetzung     Führerschein der Klasse B (kann gemeinsam erworben werden)


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ADAC Tipp für alte Führerscheine der Klasse 3
Deutsche Auto-Urlauber sind in der Vergangenheit gelegentlich im Ausland beanstandet worden, wenn sie mit ihrem alten Führerschein in eine Polizeikontrolle gerieten. Denn die ausländische Polizei kennt oft die genaue Rechtslage nicht und verlangt manchmal den 1999 eingeführten neuen EU-Führerschein im Scheckkartenformat.

Rechtslage
Nach der EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG müssen sämtliche bisher geltenden Führerschein-Dokumente in den anderen EU-und EWR-Staaten anerkannt werden. Es darf weder die neue Führerschein-Plastikkarte noch eine Übersetzung oder gar zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt werden. Dies hat auch die EU-Kommission mit Entscheidung vom 21.3.2000 ausdrücklich bestätigt; deren Wortlaut steht Ihnen hier mehrsprachig als Download zur Verfügung: Entscheidung der EU-Kommission (
15,82 KB)

Quelle:  https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/fuehrerschein/klassen/pkw/

Abreiß-Seil / Sicherungsseil

Was man wissen sollte: Anders als in Deutschland, gelten in den Niederlanden, in der Schweiz und in Österreich besondere Vorschriften, einen Anhänger zu sichern. An diese Vorgaben müssen sich auch deutsche Anhänger-Fahrer  halten, wenn sie im Ausland unterwegs sind. Zuwiderhandlungen können hohe Geldbußen zur Folge haben. Die Vorschriften im Detail:


Deutschland

In Deutschland werden Anhänger mit Auflaufbremse zusätzlich mit einem Abreiß- oder Sicherungsseil gesichert. Das ist in der Regel ein ummanteltes Stahlkabel mit einer Länge von 100 cm. In den hier aufgeführten anderen Ländern haben diese Sicherungen auch andere Bezeichnungen wie z. B. „Losreißvorkehrung“ oder „Sicherheitsvorkehrung“, Kabel, Ketten, Seil, etc. Deutschland: Für ungebremste Anhänger bis 750 kg ist kein Sicherungsseil vorgesehen und auch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Anhänger über 750 kg sind gebremste Anhänger und müssen ein Sicherungsseil haben. Sofern technisch möglich, ist eine Befestigung des Sicherungsseiles durch eine Öse oder eine vorhandene Bohrung an der Kupplung vorzunehmen. Auch Abschleppösen bieten gute Befestigungsmöglichkeiten, wenn sie am Fahrzeugheck möglichst mittig angebracht sind. Der Karabinerhaken des Sicherungsseiles soll in diesem Fall in die vormontierte Öse an der Karosserie eingehakt werden und so den Anhänger sichern. Ist das nicht möglich, genügt es das Sicherungsseil als Schlaufe über den Kugelhals der Anhängerkupplung zu legen.


Niederlande

Alle Anhänger (sowohl ungebremste Anhänger bis 750 kg als auch gebremste Anhänger über 750 kg) benötigen eine „Sicherheitsvorkehrung“ oder genauer „Losreißvorkehrung“. Begrifflich gleich zu setzen mit dem Sicherungsseil in Deutschland. Zu beachten ist, dass die sowohl für ungebremste wie auch gebremste Anhänger vorgeschriebenen Sicherungsseile (Kabel/Ketten) zusätzlich mit Hilfe einer speziellen Öse oder Bügel an der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs befestigt sein müssen. Es reicht nicht aus, wenn das Sicherungskabel lose über den Kugelhals der Anhängerkupplung gelegt wird. Informationen zur korrekten Anbringung findet man auf den Internetseiten des niederländischen Partnerclubs ANWB.

Geldstrafen bei Nichtbeachtung: bis zu 230 Euro!


Schweiz

In der Schweiz müssen auch alle Anhänger ohne Bremse mit einer zusätzlichen Sicherheitsverbindung (Seil, Kette) mit dem Zugfahrzeug gekoppelt werden. Das Gesetz enthält keine konkreten Bestimmungen, wie die Sicherheitsverbindung zu befestigen ist. Das Bundesamt für Straßen weist jedoch darauf hin, dass sich zusätzlich angebrachte Ösen oder aber spezielle Befestigungsöffnungen an der Anhängerkupplung für die Verbindung bewährt haben. Nicht ausreichend ist das einfache Überlegen der Sicherheitsleine über den Kugelhals. In bestimmten Fällen könnten auch die unter der Niederlande beschriebenen Sicherungen in Frage kommen.

Bei Nichtbeachtung drohen Strafen bis zu 500 Schweizer Franken (ca. 463 Euro).


Österreich

In Österreich benötigen alle Anhänger ohne Bremse, also auch Anhänger unter 750 kg, eine zusätzliche Sicherungsverbindung (z. B. Reißleine oder Sicherungskette) mit dem Zugfahrzeug.Spezielle Bestimmungen zur Befestigung der Sicherungsverbindung sieht das Gesetz nicht vor. Im Gegensatz zu den Niederlanden und der Schweiz reicht es im Allgemeinen aus, die Reißleine bzw. Sicherungskette über die Anhängerkupplung zu legen.

Das Nichtvorhandensein der Sicherungsverbindung wird in der Regel mit einer Strafe bis zu 100 Euro geahndet. Das Bußgeld droht nicht nur dem Fahrzeugführer, sondern auch dem Fahrzeughalter!


Quelle: www.adac.de

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